Die Magnetauslösung nach Dammler in der Q-Falle

Das Auslösescharnier sitzt bei der Q-Falle sechs Zentimeter hoch an der Seitenwand (Rasenkantenstein). Die zwei Magnete sind nur fünf Zentimeter hoch, damit das Trittbrett mit dem Fallenboden auf einer Höhe ist. Auf der Gegenseite sind drei Holzschrauben von fünf Zentimeter unter dem Trittbrett. Die Schrauböse wird in das Trittbrett geschraubt und blockiert das Auslösescharnier. Ein gebogener Nagel, mit der Zugschnur zu dem Fallenschieber, dient als Haken und wird unter das Scharnier in die Kerbe geschoben.

Wird das Trittbrett runter getreten, gib die Schrauböse das untere Teil das Auslösescharniers frei und es kann dann hoch schlagen und die Zugschnur freigeben. Der Fallenschieber fällt.

Die Vorteile der Magnetauslösung nach Dammler
Die gesamte Auslösung liegt in der Falle, es wird keine Umbaung benötigt.
Der Fuchs schlieft von Natur in die Erde, dort kann die Q-Falle stehen.
Die Herstellung ist preiswert und einfach ohne großes Werkzeug, in einem Tag.
Das Trittbrett ist mit dem Fallenboden auf einer Höhe.
Es ist kein Gestänge in der Falle, die eine Verletzungsgefahr bedeuten.
Mit der Zugschnur können Fallenschieber und Fallenklappen gesteuert werden.
Das Abzugsgewicht kann eingestellt werden—kein Rattenfang.
Die Auslösung erfolgt durch Tritt, der Köder muss nicht abgezogen werden.
Das lange Trittbrett von 100 cm Länge ist ideal für den Fuchsfang.

Das Betongehäuse mit der Magnetauslösung macht die Q-Falle zur
Queen of Trap





Q-Falle nach Dammler



Queen of Trap Die zur Zeit effektivste Fuchsfalle ist die BWRF
. Sie besteht meistens aus fünf Betonrohren von 30 cm Durchmesser und einem Gewicht von 110 kg. Das hohe Gewicht erfordert schwere Transportmittel. Auch steht die BWRF auffällig in der Landschaft.
Die Q-Falle nach Dammler ist in der Erde versteckt. Die einzelnen Teile wiegen höchstens 27 kg, die passen in den PKW und können leicht aufgebaut und umgestellt werden.
Die Auslösung ist für den Fuchs bei beiden Fallen gleich. Er löst sie aus, wenn er nur am Köder riecht. Bei der BWRF bewegt sich das mittlere Betonrohr auf einem Eisengestell. Während bei der Q-Falle das lange ein Metertrittbrett runter getreten wird. Material ca. 180 €
Der Rasenkantenstein und der Q-Stein werden mit dem Alublech fest zusammen geschraubt. In der Skizze ist das Alublech grün gezeichnet.
Die Bauanleitung können Sie kostenlos anfordern, wenn Sie mir Bilder und Erfahrungen vom Bau der Falle senden.

Fuchsfalle

Platten-Falle mit der Magnetauslösung nach Dammler

Die erste Plattenfalle war die Lippische Raubwildfalle. Sie wird in der guten Bauanleitung beschrieben und die sollte gelesen werden.

https://www.wildmelder.de/bauanleitung_lippische_raubwildfalle.pdf

Änderungen

Jetzt ist die Magnetauslösung nach Dammler eingebaut. Sie ist nicht störanfällig und leicht nachzubauen.

Eisenschienen werden nicht mehr auf dem Erdboden gelegt. Unter den Schnittstellen der Platten liegen nun andere Platten. Beide sind miteinander verklebt. Das ist eine sehr stabile Konstruktion.

Die Falle besteht aus Beton. Sie hat eine lichte Höhe von 45 cm. Das Trittbrett ist 100 cm lang. Sie ist die ideale Fuchsfalle

Die Seitenplatten sollten 50×50 cm groß sein, dann ist die lichte Höhe 45 cm. Der Fuchs geht in die Falle. Er fühlt sich unsicher, wenn er rein kriechen muss. Sein Widerrist ist 38 cm hoch.

https://www.yumpu.com/de/document/view/62512545/platten-falle-mit

In Mitten des Trittbrettes ( hier nicht eingezeichnet) ist ein 6 cm großes Loch für das Köderglas anzubringen. So wird verhindert, dass der Köder in der Falle verteilt wird und der Fuchs nicht bis zur Mitte laufen muss, um am Köder zu riechen. Eine Schiebestange wird nicht benötigt, wenn der Abfangkasten nach Dammler eingesetzt wird. Selbst der Dachs springt, wenn wir zwei Funkrauchmelder verwenden. Sie sollten blinkende Lichter haben. Der Einbau eines Funkrauchmelders in des Kessel des Kunstbaues ist sehr zu empfehlen. Kein Hund wird den Bau verstänkern. Es kann täglich kontrolliert werden.

In einer Bauanleitung für eine Platten-Falle wird die Magnetauslösung nach Dammler sehr gut beschrieben, auch diese Bauanleitung sollten Sie sich ansehen,:

https://forum.wildundhund.de/attachments/auslo-semechanismus-jpg.69588/

Aufbau im Revier

Zu Haus werden wir die Klappen und Riegel auf 60x4o cm große Platten bauen. Ebenso die Eisenplättchen schräg auf die Ecken des Trittbretts Unter die anderen Ecken Holzschrauben, damit das lose Trittbrett auf eine Höhe mit dem Boden kommt. Die Magnete und das Auslösescharnier kleben wir zum Schluss an der Seitenwand. Die 6 Dübellöcher für die Ösen müssen gebohrt werden. Die zwei 40×40 cm großen Öffnungsplatten erhalten Griffe.

Der gewachsene Erdboden wird auf Fallengröße (ca.300×40 cm) 10 cm tief ausgehoben. Dazu verwenden wir einen drei Meter langen Kantholz von 6×4 cm und eine Wasserwaage. Nun werden zwei Platten von 60x40x5 cm quer zum Fallenverlauf weitere 5 cm eingegraben. Der Abstand zwischen den Platten beträgt 20 cm.

Ein weitere Platte wird mittig auf die zwei aufgelegt. Jedoch wird vorher Klebstoff auf die Berührungsstellen mit der Spritze aufgetragenen. Dazu müssen alle Klebestellen trocken und staubfrei sein.

Nun können rechts und links je zwei Platten von 60×40 cm angelegt werden, so dass der Fallenboden insgesamt drei Meter lang wird. Nun muss eine Lücke von 100×30 cm und 5 cm tiefe entstehen für das Trittbrett. Im Bild ist dafür ein Rasenkantenstein (100×30 cm) auf gelegt. Jedoch ist der sehr schwer, deshalb nehmen wir 8 Platten von 30x30x5 cm, keine 24 Platten wie oben angegeben. Die werden aufgeklebt. Sie reichen vorne aus der Falle heraus. Das ist gut. So gewöhnt sich der Fuchs an den Fallenboden, der wie auch das Trittbrett mit Erde aus der Umgebung bestrichen wird.

Die zwei quadratischen Platten von 40×40 cm liegen lose als Deckel auf. So kann das Trittbrett zum Säubern der Falle herausgenommen werden. Der Köder kommt in das Köderglas, das ist leicht zu wechseln und verunreinigt die Falle nicht. Er sollte mit Handschuhen gewechselt werden.

Hier ein alter Trappertrick zur Herstellung von Fuchsmagnet: Kauen Sie ein Stück rohe Leberwurst etwas im Munde und streichen sie die dann auf eine Brotkruste als Köder.

Die Falle ist unauffällig. Denn noch muss sie verblendet werden. Nicht nur für die Sparziergänger, sonders auch für den Fuchs. Er muss das Gefühl haben, in einem Busch zu stöbern.

Materialeinsatz ca. 125 €

12 Gehwegplatten 50x50x5 cm

11 Gehwegplatten 60x40x5 cm

2 Gehwegplatten 40x40x5 cm

8 Gehwegplatten 30x30x5 cm

Betonklebstoff, Spritze

Siebdruckbretter 12 mm, Buntlack für die Schnittkanten

Trittbrett 100×29 cm

2 Klappen 29×60 cm

2 Scharniere als Riegel (20 cm)

5 Scharniere

2 Magnete

Maurerschnur oder Edelstahldraht, Kleinzeug

Super-Wippe nach Dammler mit integrierter Mäuseburg

Klicken Sie auf das Bild und Sie erhalten das kostenlose            E-Book mit  Fallen.

Die  Super-Wippe nach Dammler für ca. 80 € Materialeinsatz kann die Betonrohrfalle für 700 € ersetzen.

Die neue Falle Super-Wippe nach Dammler  ist:

  • mit einer integrierte Mäuseburg ausgestattet (große Lockwirkung)
  • groß genug für den Fuchs ( 31x46x150 cm, bzw. 250 cm lang)
  • leicht  umzusetzen (von zwei Mann zu tragen, alle Teile zusammen geschraubt)
  • einfach herzustellen (kein Gestänge)
  • preiswert, ca. 80 € bei gelben Schaltafeln, 120 € bei 3-Schicht roten Schaltafeln
  • neu: die Magnet-Auslösung kann vorne am Trittbrett sein,  dadurch können Schaltafeln von 200 cm Länge verwendet werden.

Die Falle hat sich schon bewährt. Jedoch sollte sie noch weiter erprobt und mit Verbesserungen versehen werden. Sie kann zu einer Erfolgsfalle, auch für den Fuchs, werden, ähnlich wie die Kofferfalle nach Dammler.

Bauen Sie die Falle nach, erproben sie die im Revier und berichten mir und allen Fangjägern von ihren Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen.

Dammlers Wippe ww.dammler.de

     

Erste Verbesserung: Die Magnet-Auslösung für den oberen Schieber sitzt vorne beim Trittbrett. Die Falle kann leichter gestellt werden und sie ist mit Schaltafeln von 200 cm Länge zu bauen – Länge fängt!

 

 

Zweite Verbesserung: Die Mäuse haben ein Loch ins Vorderbrett genagt, um leichter in die Mäuseburg rein und raus zu kommen. Damit sie hinten in die Super-Wippe gehen und das Raubwild auch, sollten hinten in die Seitenwände Keile von 2 bis 3 cm gesägt werden. Vorne ist ein Siebdruckbrett anzubringen.

In der Mäuseburg darf kein Futter liegen, nur hinten in der Falle.

   

Dritte Verbesserung: Jäger berichten, dass Waschbären den Schieber bei der Falle hochheben können. Ein Riegel, wie an meiner Kofferfalle, verhindert das.

Wildkamera und Super-Wippe nach Dammler

Es wurde vermutet, dass das Knick-Tritt-Brett zu kurz sei und es sich bewegen würde, wenn der Fuchs es  betritt. Nun habe ich eine Kamera aufgestellt. Der Fuchs läuft sicher auf dem Trittbrett und  ist mit seinem Körper, sogar mit der Lunte,  ganz in der Falle, wenn die sich schießt.

Die Super-Wippe ist erfolgreicher als die Kofferfalle, weil sie größer ist und auch vom Fuchs angenommen wird.