Die Magnetauslösung nach Dammler in der Q-Falle

Das Auslösescharnier sitzt bei der Q-Falle sechs Zentimeter hoch an der Seitenwand (Rasenkantenstein). Die zwei Magnete sind nur fünf Zentimeter hoch, damit das Trittbrett mit dem Fallenboden auf einer Höhe ist. Auf der Gegenseite sind drei Holzschrauben von fünf Zentimeter unter dem Trittbrett. Die Schrauböse wird in das Trittbrett geschraubt und blockiert das Auslösescharnier. Ein gebogener Nagel, mit der Zugschnur zu dem Fallenschieber, dient als Haken und wird unter das Scharnier in die Kerbe geschoben.

Wird das Trittbrett runter getreten, gib die Schrauböse das untere Teil das Auslösescharniers frei und es kann dann hoch schlagen und die Zugschnur freigeben. Der Fallenschieber fällt.

Die Vorteile der Magnetauslösung nach Dammler
Die gesamte Auslösung liegt in der Falle, es wird keine Umbaung benötigt.
Der Fuchs schlieft von Natur in die Erde, dort kann die Q-Falle stehen.
Die Herstellung ist preiswert und einfach ohne großes Werkzeug, in einem Tag.
Das Trittbrett ist mit dem Fallenboden auf einer Höhe.
Es ist kein Gestänge in der Falle, die eine Verletzungsgefahr bedeuten.
Mit der Zugschnur können Fallenschieber und Fallenklappen gesteuert werden.
Das Abzugsgewicht kann eingestellt werden—kein Rattenfang.
Die Auslösung erfolgt durch Tritt, der Köder muss nicht abgezogen werden.
Das lange Trittbrett von 100 cm Länge ist ideal für den Fuchsfang.

Das Betongehäuse mit der Magnetauslösung macht die Q-Falle zur
Queen of Trap





Fuchsfalle

Platten-Falle mit der Magnetauslösung nach Dammler

Die erste Plattenfalle war die Lippische Raubwildfalle. Sie wird in der guten Bauanleitung beschrieben und die sollte gelesen werden.

https://www.wildmelder.de/bauanleitung_lippische_raubwildfalle.pdf

Änderungen

Jetzt ist die Magnetauslösung nach Dammler eingebaut. Sie ist nicht störanfällig und leicht nachzubauen.

Eisenschienen werden nicht mehr auf dem Erdboden gelegt. Unter den Schnittstellen der Platten liegen nun andere Platten. Beide sind miteinander verklebt. Das ist eine sehr stabile Konstruktion.

Die Falle besteht aus Beton. Sie hat eine lichte Höhe von 45 cm. Das Trittbrett ist 100 cm lang. Sie ist die ideale Fuchsfalle

Die Seitenplatten sollten 50×50 cm groß sein, dann ist die lichte Höhe 45 cm. Der Fuchs geht in die Falle. Er fühlt sich unsicher, wenn er rein kriechen muss. Sein Widerrist ist 38 cm hoch.

https://www.yumpu.com/de/document/view/62512545/platten-falle-mit

In Mitten des Trittbrettes ( hier nicht eingezeichnet) ist ein 6 cm großes Loch für das Köderglas anzubringen. So wird verhindert, dass der Köder in der Falle verteilt wird und der Fuchs nicht bis zur Mitte laufen muss, um am Köder zu riechen. Eine Schiebestange wird nicht benötigt, wenn der Abfangkasten nach Dammler eingesetzt wird. Selbst der Dachs springt, wenn wir zwei Funkrauchmelder verwenden. Sie sollten blinkende Lichter haben. Der Einbau eines Funkrauchmelders in des Kessel des Kunstbaues ist sehr zu empfehlen. Kein Hund wird den Bau verstänkern. Es kann täglich kontrolliert werden.

In einer Bauanleitung für eine Platten-Falle wird die Magnetauslösung nach Dammler sehr gut beschrieben, auch diese Bauanleitung sollten Sie sich ansehen,:

https://forum.wildundhund.de/attachments/auslo-semechanismus-jpg.69588/

Aufbau im Revier

Zu Haus werden wir die Klappen und Riegel auf 60x4o cm große Platten bauen. Ebenso die Eisenplättchen schräg auf die Ecken des Trittbretts Unter die anderen Ecken Holzschrauben, damit das lose Trittbrett auf eine Höhe mit dem Boden kommt. Die Magnete und das Auslösescharnier kleben wir zum Schluss an der Seitenwand. Die 6 Dübellöcher für die Ösen müssen gebohrt werden. Die zwei 40×40 cm großen Öffnungsplatten erhalten Griffe.

Der gewachsene Erdboden wird auf Fallengröße (ca.300×40 cm) 10 cm tief ausgehoben. Dazu verwenden wir einen drei Meter langen Kantholz von 6×4 cm und eine Wasserwaage. Nun werden zwei Platten von 60x40x5 cm quer zum Fallenverlauf weitere 5 cm eingegraben. Der Abstand zwischen den Platten beträgt 20 cm.

Ein weitere Platte wird mittig auf die zwei aufgelegt. Jedoch wird vorher Klebstoff auf die Berührungsstellen mit der Spritze aufgetragenen. Dazu müssen alle Klebestellen trocken und staubfrei sein.

Nun können rechts und links je zwei Platten von 60×40 cm angelegt werden, so dass der Fallenboden insgesamt drei Meter lang wird. Nun muss eine Lücke von 100×30 cm und 5 cm tiefe entstehen für das Trittbrett. Im Bild ist dafür ein Rasenkantenstein (100×30 cm) auf gelegt. Jedoch ist der sehr schwer, deshalb nehmen wir 8 Platten von 30x30x5 cm, keine 24 Platten wie oben angegeben. Die werden aufgeklebt. Sie reichen vorne aus der Falle heraus. Das ist gut. So gewöhnt sich der Fuchs an den Fallenboden, der wie auch das Trittbrett mit Erde aus der Umgebung bestrichen wird.

Die zwei quadratischen Platten von 40×40 cm liegen lose als Deckel auf. So kann das Trittbrett zum Säubern der Falle herausgenommen werden. Der Köder kommt in das Köderglas, das ist leicht zu wechseln und verunreinigt die Falle nicht. Er sollte mit Handschuhen gewechselt werden.

Hier ein alter Trappertrick zur Herstellung von Fuchsmagnet: Kauen Sie ein Stück rohe Leberwurst etwas im Munde und streichen sie die dann auf eine Brotkruste als Köder.

Die Falle ist unauffällig. Denn noch muss sie verblendet werden. Nicht nur für die Sparziergänger, sonders auch für den Fuchs. Er muss das Gefühl haben, in einem Busch zu stöbern.

Materialeinsatz ca. 125 €

12 Gehwegplatten 50x50x5 cm

11 Gehwegplatten 60x40x5 cm

2 Gehwegplatten 40x40x5 cm

8 Gehwegplatten 30x30x5 cm

Betonklebstoff, Spritze

Siebdruckbretter 12 mm, Buntlack für die Schnittkanten

Trittbrett 100×29 cm

2 Klappen 29×60 cm

2 Scharniere als Riegel (20 cm)

5 Scharniere

2 Magnete

Maurerschnur oder Edelstahldraht, Kleinzeug